Dental Online College
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ITI KONTROVERS - Das ONLINE-Symposium
Live am Sonntag,  27. Oktober 2019, 18:00 Uhr
"Sofortversorgung im Einzelzahnbereich –
brauchen wir das?"

Referenten im Studio:
Prof. Dr. Dr. Nils-Claudius Gellrich, Hannover; Dr. Anne Bauersachs, Sonneberg;
Dr. Joachim Beck-Mußotter, Weinheim; Prof. Dr. Dr. Florian Stelzle, München;
Dr. Georg Bach (als Moderator, Freiburg)

Mit Videoeinspielungen:

Dr. Ulrike Schulze-Späte; Dr. Puria Parvini; ZTM Björn Roland

ITI kontrovers – Das Online Symposium als Ergänzung zu den Präsenzveranstaltungen des ITI:

  • Kontroverse und offene Diskussion zu aktuellen „Hot Topics“ der dentalen Implantologie
  • Namhafte Expertenrunde live im Studio
  • Mit Videoeinspielern weiterer Expertenstatements und Faktencheck
  • Nach der Live-Übertragung auch On Demand verfügbar

Stimmen zum Symposium:

Prof. Dr. Dr. Johannes Kleinheinz

Die Sofortversorgung im Einzelzahnbereich hat zwei Facetten, die in jedem Patientenfall abgewogen und besprochen werden müssen: Der schnellen Versorgung und damit einer schnellen Komfortsteigerung steht eine nicht immer gesicherte Gewebestabilität gegenüber. Definition, Erkennung und Gewichtung der Einflussfaktoren sind Ziel der diesjährigen Diskussion.

Dr. Anne Bauersachs

Die Sofortversorgung ist eine Behandlungsoption, die gegenüber dem konventionellen Vorgehen, bei dem den anatomischen Strukturen ausreichend Zeit gelassen wird, gründlich abzuwägen ist und nur in ausgewählten Fällen zum Einsatz kommen sollte.

Prof. Dr. Dr. Florian Stelzle

Die Sofortversorgungen im Einzelzahnbereich lösen im Wesentlichen zwei Probleme: Zum einen erreichen wir eine hohe Lebensqualität für die Patienten und zum anderen erhalten wir die periimplantären Weichgewebe in ihrer natürlichen Form für eine optimale Ästhetik!


41
Tage
04
Stunden
44
Minuten
01
Sekunden

Die Referenten:

Dr. Georg Bach
Dr. Georg Bach

Referent der Fortbildung der Dt. Gesellschaft für Zahnärztliche Implantologie (DGZI)
Communications Officer der Deutschen ITI Sektion
Diverse standespolitische Funktionen in beiden zahnärztlichen Körperschaften

2006: Fellow des European Board des EFOSS (European Federation of Oral Surgeon Societies)
2003: Spezialist für Lasertherapien in der Zahnheilkunde der Deutschen Gesellschaft fürLaserzahnheilkunde (DGL)
2000: Spezialist Implantologie der DGZI
1998: Tätigkeitsschwerpunkt Implantologie
1995: Fellowship of the International Team for Oral Implantology (ITI)
1995: Niederlassung in Gemeinschaftspraxis in Freiburg
1994 und 1998: Mitentwicklung am ersten Diodenlaser und später am ersten Hochpulsdiodenlaser für die Zahnmedizin, langjährige Forschungs- und Referententätigkeit auf dem Gebiet der Laser Zahnheilkunde und der zahnärztlichen Implantologie. Autor zahlreicher Publikationen auf diesen Gebieten.
1994: Gebietsbezeichnung Oralchirurgie
1991: Weiterbildung Oralchirurgie und langjährige Tätigkeit in der Abteilung für Zahn-, Mund- und Kieferchirurgie der Universitätszahnklinik Freiburg (Leiter: Professor Dr. W. Schilli)
1985 - 1991: Studium und Promotion an der Universität Freiburg


Dr. Anne Bauersachs
Dr. Anne Bauersachs

2016: Niederlassung in eigener oralchirurgischer Überweiserpraxis in Sonneberg
2013 - 2016: Fachzahnärztin für Oralchirurgie in der Praxis Prof. Schlegel & Kollegen
2012 - 2013: Fachzahnärztin für Oralchirurgie in der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgischen Klinik des Universitätsklinikums Erlangen-Nürnberg (Prof. Dr. Dr. Dr. h. c. F. W. Neukam)
2009: Dissertation in der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgischen Klinik Erlangen über "Prognostische Relevanz perioperativer Bluttransfusionen nach R0-Resektion von Plattenepithelkarzinomen der Mundhöhle und mikro-vaskulärer Rekonstruktion"
2009: Weiterbildungsassistentin für Oralchirurgie in der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgischen Klinik des Universitätsklinikums Erlangen-Nürnberg (Prof. Dr. Dr. Dr. h. c. F. W. Neukam)
2008 - 2009: Assistenzzahnärztin in der Zahnklinik 1 – Zahnerhaltung und Parodontologie des Universitätsklinikums Erlangen-Nürnberg (Direktor: Prof. Dr. Anselm Petschelt)
2002 - 2008: Zahnmedizinstudium an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg


Dr. med. dent. Joachim Beck-Mußotter M.Sc., M.Sc., M.Sc., MME.
Dr. Joachim
Beck-Mußotter

Master of Science in Oral Implantology
Master of Science in Oraler Implantologie und Parodontologie
Master of Science Zahnmedizinische Prothetik
Master of Medical Education

1997 bis 2002: Studium Zahnmedizin an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
2002: Staatsexamen
2002: Approbation
2005 bis 2007: Studium Master of Medical Education an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
2009 bis 2011: Studium Master of Science Zahnmedizinische Prothetik an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald
2012 bis 2014: Studium Master of Science in Oral Implantology an der Steinbeis Universität Berlin
2015 bis 2017: Studium Master of Science in Oraler Implantologie und Parodontologie an der Steinbeis Universität Berlin


Univ.-Prof. Dr. med. Dr. med. dent. Nils-Claudius Gellrich
Prof. Dr. Dr.
Nils-Claudius Gellrich

Direktor der Klinik und Poliklink für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie an der Medizinischen Hochschule Hannover

ab 1982: Studium der Zahnmedizin und Medizin an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel mit Studienabschnitten im Ausland
1983-1989: Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes
1988: Approbation als Zahnarzt
1989: vorläufige Approbation als Arzt
1991: Approbation als Arzt

Wissenschaftlicher- und beruflicher Werdegang
1990 - 1993: Weiterbildung zum Facharzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie an der Ruhr-Universität Bochum
1991, 1992: Promotionen zum Dr. med., Dr. med. dent.
01/1994: Facharzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie
01/1996 - 03/1997: Oberarzt in der Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie Ruhr-Universität Bochum
06/1996: Habilitation, Verleihung der Venia legendi für das Fachgebiet Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie an der Ruhr-Universität Bochum mit der Habilitationsschrift: "Histomorphologische und elektrophysiologische Untersuchung zur traumatischen Sehnervschädigung"
07/1996: Zusatzbezeichnung "Plastische Operationen"


Prof. Dr. Dr. Florian Stelzle
Prof. Dr. Dr. Florian Stelzle

Prof. Dr. Dr. Florian Stelzle ist ärztlicher Direktor der Implaneo Dental Clinic. Er ist Facharzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie und trägt die Zusatzbezeichnung "Plastische Operationen im Gesichtsbereich" . Des Weiteren zudem ist er Fachzahnarzt in der Oralchirurgie. Nach dem Studium der Medizin und Zahnmedizin in München war er als Chirurg 8 Jahre an der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgischen Klinik der Universitätsklinik Erlangen tätig. Als Oberarzt oblag ihm/verantwortete er die Versorgung von Unfallopfern mit schweren Gesichtsverletzungen, Tumorentfernungen im Kiefer- und Gesichtsbereich, Patienten mit akuten und chronischen Entzündungen der Kieferknochen sowie die plastische Rekonstruktion bei Fehlbildungen und Defekten der Kiefer und des Gesichtes. Der Professor hat einen Lehrauftrag für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie am Universitätsklinikum Erlangen inne und hält dort regelmäßig Vorlesungen und Kurse.

Prof. Dr. Dr. Florian Stelzle ist spezialisiert auf die Implantatversorgung in schweren und komplexen Fällen. Er legt besonderen Wert auf die persönliche Zuwendung und individuelle Therapie seiner Patienten, um einen optimalen Behandlungserfolg erreichen zu können.
Seine Forschungsarbeit thematisiert die innovativen implantologischen Methoden der minimalinvasiven Chirurgie, den Kieferknochenaufbau sowie die Sprach- und Kaufunktion und die Lebensqualität mit Zahnersatz. Als Mitglied der Kommission zur Erstellung des nationalen Lernzielkatalogs für das Zahnmedizinstudium engagiert er sich im Bereich „Prävention und Management von Notfällen“ für die Ausbildung junger Zahnmediziner. 2010-2014 fungierte Florian Stelzle als Editorial Office Manager der internationalen Zeitschrift „Oral and Maxillofacial Surgery“. 2011 organisierte er als Co-Koordinator die 61. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie in Bamberg.

Für seine wissenschaftlichen Leistungen wurde er mit diversen Preisen ausgezeichnet. 2014 erhielt er den Martin-Waßmund-Preis (Wissenschaftspreis der Deutschen Gesellschaft für Mund-, Kiefer und Gesichtschirurgie), dem angesehensten Preis in diesem Fach im deutschsprachigen Raum. Ebenfalls 2014 wurde er durch das European Board of Oral and Maxillofacial Surgery als Fellow aufgenommen und erhielt die Europäische Facharztanerkennung.